Ein cremiger veganer Käsekuchen ist ein echter Klassiker für alle, die pflanzliche Desserts lieben. Mit seinem knusprigen Keksboden, seiner zarten Vanillenote und der wunderbar weichen Füllung ist dieser Käsekuchen ein köstlicher Genuss – und das ganz ohne Eier, Quark oder tierische Milchprodukte.
Das Geheimnis dieses veganen Käsekuchens liegt in der Kombination aus Seidentofu und veganem Frischkäse. Während Seidentofu für eine besonders feine und geschmeidige Konsistenz sorgt, verleiht der pflanzliche Frischkäse der Füllung einen angenehm cremigen Geschmack. Zusammen entsteht eine köstliche Alternative zum klassischen Käsekuchen.
Für das typische Aroma sorgen frisch gepresster Zitronensaft und Vanilleextrakt. Die leichte Säure der Zitrone harmoniert hervorragend mit der Süße der Füllung und macht den Kuchen angenehm frisch. Speisestärke hilft dabei, dass die Creme beim Backen fest wird und sich nach dem Abkühlen gut schneiden lässt.
Der Boden besteht aus fein zerbröselten veganen Keksen und geschmolzener Margarine. Er bildet eine leicht knusprige Grundlage, die perfekt zur weichen Käsekuchenfüllung passt. Besonders praktisch ist, dass der Boden nicht separat gebacken werden muss.
Auch die Zubereitung ist unkompliziert. Die Zutaten für die Füllung werden einfach in einem Mixer oder mit einem Pürierstab zu einer glatten Creme verarbeitet. Anschließend wird die Masse auf dem vorbereiteten Keksboden verteilt und im Backofen gebacken.
Damit der vegane Käsekuchen seine ideale Konsistenz erhält, ist ausreichend Zeit zum Abkühlen besonders wichtig. Nach dem Backen sollte er langsam auskühlen und anschließend mindestens drei Stunden im Kühlschrank ruhen. Noch besser schmeckt er, wenn er über Nacht gekühlt wird.
Ob zum Geburtstag, für eine Familienfeier, zum Nachmittagskaffee oder als besonderes Dessert – dieser vegane Käsekuchen passt zu vielen Gelegenheiten. Mit frischen Beeren, einer fruchtigen Sauce oder ganz pur serviert, ist er eine wunderbare pflanzliche Kuchenspezialität.
Veganer Käsekuchen – cremig, saftig und einfach ohne Ei
Beschreibung
Dieser vegane Cheesecake ist wunderbar cremig und kommt ganz ohne tierische Produkte aus. Eine feine Vanillenote und die gebackene Konsistenz machen ihn zur perfekten pflanzlichen Alternative zum klassischen Käsekuchen – ideal für besondere Anlässe.
Zutaten für ca. 12 Stück
Für den Keksboden:
Für die Käsekuchenfüllung:
Zum Servieren (optional):
Außerdem:
Zubereitung
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Backofen vorheizen
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Boden einer Springform mit einem Durchmesser von etwa 24 cm mit Backpapier auslegen. Den Rand bei Bedarf leicht mit veganer Margarine einfetten.
Die vorbereitete Springform beiseitestellen.
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Vegane Kekse fein zerbröseln
Die veganen Kekse in einen Mixer geben und fein zerkleinern.
Alternativ die Kekse in einen verschließbaren Gefrierbeutel füllen und mit einem Nudelholz zerdrücken, bis gleichmäßige, feine Brösel entstehen.
Je feiner die Keksbrösel sind, desto gleichmäßiger lässt sich später der Kuchenboden formen.
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Margarine schmelzen
Die vegane Margarine in einen kleinen Topf geben und bei niedriger Hitze langsam schmelzen lassen.
Anschließend die flüssige Margarine zu den vorbereiteten Keksbröseln geben.
Alles gründlich vermischen, bis die Brösel gleichmäßig mit Margarine überzogen sind.
Die Masse sollte leicht zusammenhalten, wenn sie zwischen den Fingern zusammengedrückt wird.
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Keksboden formen
Die Keksmasse in die vorbereitete Springform geben.
Mit einem Löffelrücken oder dem Boden eines Glases gleichmäßig auf dem Springformboden verteilen.
Die Masse sorgfältig festdrücken, damit ein kompakter und stabiler Keksboden entsteht.
Besonders an den Rändern darauf achten, dass keine größeren Lücken zurückbleiben.
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Seidentofu vorbereiten
Den Seidentofu vorsichtig aus der Verpackung nehmen und überschüssige Flüssigkeit gegebenenfalls abgießen.
Anschließend den Seidentofu in einen hohen Mixbehälter oder einen Standmixer geben.
Seidentofu besitzt eine besonders weiche Konsistenz und lässt sich deshalb hervorragend zu einer cremigen Käsekuchenfüllung verarbeiten.
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Käsekuchenfüllung zubereiten
Den veganen Frischkäse, Zucker, die Speisestärke, den Vanilleextrakt und den frisch gepressten Zitronensaft zum Seidentofu geben.
Alle Zutaten mit einem Mixer oder Pürierstab gründlich pürieren, bis eine vollständig glatte und cremige Masse entsteht.
Zwischendurch die Seiten des Mixbehälters mit einem Teigschaber abstreifen, damit sich alle Zutaten gleichmäßig verbinden.
Besonders wichtig ist, dass die Speisestärke vollständig eingearbeitet wird und keine Klümpchen zurückbleiben.
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Füllung auf dem Keksboden verteilen
Die vorbereitete Käsekuchencreme vorsichtig auf den Keksboden gießen.
Mit einem Teigschaber gleichmäßig verteilen und die Oberfläche glatt streichen.
Die Springform anschließend vorsichtig ein- bis zweimal auf die Arbeitsfläche klopfen, damit größere Luftblasen entweichen können.
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Veganen Käsekuchen backen
Die Springform auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens stellen.
Den veganen Käsekuchen etwa 50–55 Minuten backen.
Die Oberfläche darf während des Backens leicht bräunen.
Der Kuchen ist ausreichend gebacken, wenn die Ränder weitgehend fest sind und die Mitte beim vorsichtigen Bewegen der Form nur noch leicht wackelt.
Die Füllung wird während des Abkühlens und der anschließenden Kühlzeit weiter fest.
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Käsekuchen langsam abkühlen lassen
Nach Ablauf der Backzeit den Backofen ausschalten.
Die Ofentür einen kleinen Spalt öffnen und den Käsekuchen zunächst etwa 30–60 Minuten langsam im ausgeschalteten Backofen abkühlen lassen.
Durch das langsame Abkühlen wird ein starker Temperaturwechsel vermieden, der zu Rissen in der Oberfläche führen kann.
Anschließend den Kuchen aus dem Backofen nehmen und bei Raumtemperatur weiter abkühlen lassen.
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Käsekuchen kalt stellen
Sobald der Käsekuchen ausreichend abgekühlt ist, die Springform abdecken und in den Kühlschrank stellen.
Mindestens drei Stunden kalt stellen, besser über Nacht.
Während der Kühlzeit wird die Füllung fester und erhält ihre typische cremige, schnittfeste Konsistenz.
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Käsekuchen aus der Springform lösen
Den vollständig gekühlten Käsekuchen vorsichtig mit einem dünnen Messer vom Rand der Springform lösen.
Anschließend den Springformrand langsam öffnen und entfernen.
Den Kuchen nach Wunsch auf eine Servierplatte setzen.
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Dekorieren und servieren
Den veganen Käsekuchen nach Belieben mit frischen Himbeeren, Erdbeeren oder Heidelbeeren dekorieren.
Alternativ eine fruchtige Sauce darübergeben oder separat dazu servieren.
Den Kuchen mit einem scharfen Messer in etwa zwölf gleich große Stücke schneiden.
Für besonders saubere Schnittkanten das Messer nach jedem Schnitt reinigen.
Den veganen Käsekuchen gut gekühlt servieren.
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Nährwertangaben
Portionen 12
- Menge pro Portion
- Kalorien 350kcal
- % Täglicher Wert*
- Fett insgesamt 20g31%
- Gesamte Kohlenhydrate 55g19%
- Ballaststoffe 2g8%
- Eiweiß 8g16%
* Die prozentualen Tageswerte basieren auf einer Ernährung mit 2.000 Kalorien. Ihr täglicher Bedarf kann je nach Kalorienbedarf höher oder niedriger sein.
Tipps
1. Seidentofu statt festem Tofu verwenden
Für diesen veganen Käsekuchen solltest du unbedingt Seidentofu verwenden. Seine besonders weiche Konsistenz sorgt dafür, dass die Füllung glatt und cremig wird. Fester Naturtofu eignet sich nicht als direkter Ersatz, da er eine deutlich kompaktere Struktur besitzt.
2. Den richtigen veganen Frischkäse auswählen
Verwende einen pflanzlichen Frischkäse mit möglichst neutralem Geschmack. Stark gesalzene oder gewürzte Varianten sind für süße Backrezepte ungeeignet. Je nach Marke kann sich die Konsistenz der Füllung etwas unterscheiden.
3. Vegane Kekse sorgfältig auswählen
Nicht alle Kekse sind automatisch vegan. Achte deshalb beim Einkauf auf die Zutatenliste und wähle Kekse ohne Butter, Milch oder Eier. Vegane Butterkekse oder Haferkekse eignen sich besonders gut.
4. Keksboden besonders fest andrücken
Damit der Boden beim Anschneiden nicht auseinanderfällt, sollten die Keksbrösel gleichmäßig verteilt und fest angedrückt werden. Besonders praktisch ist dafür der flache Boden eines Trinkglases.
5. Die Füllung gründlich pürieren
Je glatter die Füllung vor dem Backen ist, desto feiner wird die Konsistenz des fertigen Käsekuchens. Püriere die Zutaten deshalb gründlich, bis keine sichtbaren Stückchen mehr vorhanden sind.
