Pad Thai mit Tofu und Gemüse – Vegetarisches Rezept mit Reisnudeln

Pad Thai mit Tofu und Gemüse gehört zu den bekanntesten Gerichten der thailändischen Küche. Die Kombination aus zarten Reisnudeln, knusprig angebratenem Tofu, frischem Gemüse und einer aromatischen Tamarindensauce sorgt für einen unverwechselbaren Geschmack. Dabei treffen süße, saure und herzhafte Aromen aufeinander und ergänzen sich zu einem abwechslungsreichen Nudelgericht.

Dieses vegetarische Pad Thai lässt sich mit wenigen Zutaten zu Hause zubereiten. In ungefähr 20 Minuten entsteht ein sättigendes Hauptgericht, das sich sowohl für ein schnelles Mittagessen als auch für ein unkompliziertes Abendessen eignet. Besonders praktisch ist die Zubereitung in einer großen Pfanne oder einem Wok.

Die Grundlage bilden flache Reisnudeln. Sie nehmen die würzige Sauce gut auf und erhalten beim kurzen Schwenken in der Pfanne ihre typische Konsistenz. Wichtig ist, die Nudeln nicht zu lange einzuweichen oder zu kochen. So bleiben sie angenehm bissfest und werden beim anschließenden Braten nicht zu weich.

Der Tofu ergänzt das Gericht um pflanzliches Eiweiß. Wenn du ihn vor dem Anbraten gut trocken tupfst, entwickelt er eine schönere Oberfläche. Anschließend verbindet er sich mit der Sauce und nimmt einen Teil ihrer intensiven Aromen auf.

Karotten, Zwiebeln, Sojasprossen und Frühlingszwiebeln sorgen für Frische und unterschiedliche Texturen. Die Karotten bringen eine leichte Süße mit, während die Sojasprossen dem fertigen Gericht einen angenehmen Biss verleihen. Frühlingszwiebeln runden die Kombination mit ihrem mild-würzigen Geschmack ab.

Pad Thai mit Tofu und Gemüse – Vegetarisches Rezept mit Reisnudeln

Pad Thai – Reisnudeln mit Tofu und Gemüse
Vorbereitungszeit 10 Min. Zubereitungszeit 10 Min. Gesamtzeit 20 Min.
Schwierigkeitsgrad: Anfänger Portionen: 2 Kalorien: 620 Beste Saison: Ganzjährig geeignet

Beschreibung

Ein klassisches Thai-Nudelgericht mit Tofu, Tamarindensauce, Erdnüssen und Limette – einfach, aromatisch und perfekt für jeden Tag.

Zutaten für 2 Portionen

Für die Sauce:

Zubereitung

  1. Reisnudeln und Zutaten vorbereiten

    Die flachen Reisnudeln nach Packungsanleitung in warmem Wasser einweichen oder kurz kochen, bis sie weich, aber noch leicht bissfest sind. Anschließend abgießen und beiseitestellen. Achte darauf, die Nudeln nicht zu lange einzuweichen, da sie später noch in der Pfanne erhitzt werden.

    Währenddessen den Tofu in gleichmäßige Würfel schneiden und mit Küchenpapier vorsichtig trocken tupfen. Die Karotte in feine Streifen schneiden, die Zwiebel hacken und die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden. Die Sojasprossen waschen und gut abtropfen lassen.

  2. Tofu knusprig anbraten

    Das Öl in einer großen Pfanne oder einem Wok bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Die Tofuwürfel hineingeben und von mehreren Seiten anbraten, bis sie eine leicht goldbraune Oberfläche bekommen.

    Den Tofu dabei gelegentlich wenden, damit er möglichst gleichmäßig bräunt. Anschließend aus der Pfanne nehmen und kurz beiseitestellen.

  3. Gemüse anbraten und optional Ei hinzufügen

    Die gehackte Zwiebel und die Karottenstreifen in die noch heiße Pfanne geben. Beides kurz anbraten und regelmäßig umrühren. Die Karotten sollen etwas weicher werden, aber ihren leichten Biss behalten.

    Falls du das optionale Ei verwendest, das Gemüse an den Rand der Pfanne schieben und das Ei in die freie Mitte geben. Kurz stocken lassen und anschließend mit einem Pfannenwender zerteilen. Das gegarte Ei mit dem Gemüse vermischen.

    Für die vegane Variante diesen Schritt mit dem Ei einfach auslassen.

  4. Reisnudeln mit der Pad-Thai-Sauce vermengen

    Die Tamarindenpaste, Sojasauce, den braunen Zucker und den Limettensaft in einer kleinen Schüssel verrühren, bis sich der Zucker möglichst gut aufgelöst hat.

    Die vorbereiteten Reisnudeln zum Gemüse in die Pfanne geben und die Sauce darüber verteilen. Alles vorsichtig, aber gründlich vermengen, damit die Nudeln gleichmäßig mit der würzigen Mischung überzogen werden.

    Bei Bedarf ein bis zwei Esslöffel Wasser hinzufügen, falls die Nudeln zu trocken wirken oder aneinanderkleben. Die Mischung kurz erhitzen und dabei regelmäßig wenden.

  5. Tofu und frisches Gemüse unterheben und servieren

    Den angebratenen Tofu zurück in die Pfanne geben. Anschließend die Sojasprossen und die Frühlingszwiebelringe hinzufügen.

    Alle Zutaten vorsichtig miteinander vermengen und kurz durchschwenken. Die Sojasprossen sollen warm werden, aber möglichst knackig bleiben.

    Das fertige Pad Thai auf zwei Teller verteilen und mit den grob gehackten Erdnüssen bestreuen. Nach Wunsch mit frischen Limettenspalten servieren.

Nährwertangaben

Portionen 2


Menge pro Portion
Kalorien 620kcal
% Täglicher Wert*
Fett insgesamt 30g47%
Gesamte Kohlenhydrate 70g24%
Ballaststoffe 5g20%
Eiweiß 22g44%

* Die prozentualen Tageswerte basieren auf einer Ernährung mit 2.000 Kalorien. Ihr täglicher Bedarf kann je nach Kalorienbedarf höher oder niedriger sein.

Tipps

  • Weiche die Reisnudeln nur so lange ein, bis sie bissfest sind. Tupfe den Tofu vor dem Braten trocken, damit er besser bräunt. Für eine vegane Variante lässt du das Ei einfach weg.
  • Frische Sojasprossen sorgen für mehr Biss. Wer es schärfer mag, kann das fertige Pad Thai mit Chiliflocken ergänzen. Etwas zusätzlicher Limettensaft bringt mehr Frische.
Schlagwörter: lecker
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Häufig gestellte Fragen

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Was ist Pad Thai?

Pad Thai ist ein bekanntes thailändisches Nudelgericht. Typisch sind Reisnudeln, eine süß-säuerliche Sauce und verschiedene Zutaten wie Tofu, Gemüse, Ei oder Erdnüsse.

Kann ich Pad Thai vegan zubereiten?

Ja. Lass das optionale Ei weg und achte darauf, dass die übrigen Zutaten rein pflanzlich sind.

 

Kann ich anderes Gemüse verwenden?

Ja. Beispielsweise passen Paprika, Brokkoli oder Zucchini. Dadurch verändert sich allerdings die ursprüngliche Rezeptzusammensetzung.

Wie lange ist selbst gemachtes Pad Thai haltbar?

Reste sollten schnell abgekühlt und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Am besten verbrauchst du sie innerhalb von ein bis zwei Tagen und erhitzt sie vor dem Essen vollständig.

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