Ein saftiger veganer Nusskuchen ist ein echter Klassiker für alle, die aromatische, selbst gebackene Kuchen lieben. Mit seinem intensiven Nussgeschmack, seiner lockeren Konsistenz und seiner angenehm süßen Note ist dieser Kuchen ein köstlicher Begleiter zum Nachmittagskaffee. Das Beste daran: Er gelingt ganz ohne Eier, Butter oder Kuhmilch und lässt sich mit wenigen Zutaten unkompliziert zubereiten.
Das besondere Aroma entsteht durch gemahlene Walnüsse oder Mandeln, die direkt in den Kuchenteig eingearbeitet werden. Sie verleihen dem veganen Nusskuchen nicht nur seinen charakteristischen Geschmack, sondern sorgen auch für eine feine, angenehm saftige Krume. Besonders Walnüsse bringen eine kräftige, leicht herbe Note mit, während Mandeln etwas milder schmecken.
Für den einfachen Rührteig werden Weizenmehl, Zucker, Pflanzenmilch und neutrales Pflanzenöl verwendet. Das Backpulver sorgt dafür, dass der Kuchen beim Backen aufgeht und eine lockere Struktur entwickelt. Vanilleextrakt und etwas Zitronensaft runden das Aroma ab.
Besonders schön gelingt dieser vegane Nusskuchen in einer klassischen Gugelhupfform. Durch ihre charakteristische Form sieht der Kuchen bereits ohne aufwendige Dekoration ansprechend aus. Nach dem vollständigen Abkühlen genügt etwas Puderzucker, um ihn servierfertig zu machen.
Die Zubereitung ist auch für Backanfänger geeignet. Zunächst werden alle trockenen Zutaten miteinander vermischt. Anschließend kommen die flüssigen Zutaten hinzu und werden kurz zu einem gleichmäßigen Teig verrührt. Danach wird der Kuchen in der vorbereiteten Gugelhupfform gebacken.
Der vegane Nusskuchen eignet sich hervorragend für Familienfeiern, Geburtstage, gemütliche Sonntage oder als süßes Dessert. Durch seinen aromatischen Geschmack passt er besonders gut in die Herbst- und Winterzeit, schmeckt aber selbstverständlich das ganze Jahr über.
Wenn du einen unkomplizierten Nusskuchen ohne Ei und Milchprodukte suchst, der wunderbar saftig, aromatisch und einfach zuzubereiten ist, solltest du dieses Rezept unbedingt ausprobieren.
Veganer Nusskuchen – saftig, locker und herrlich nussig
Beschreibung
Dieser vegane Nusskuchen ist herrlich aromatisch und besonders saftig. Gemahlene Nüsse sorgen für einen intensiven Geschmack und eine feine Textur. Ideal als klassischer Sonntagskuchen oder für besondere Anlässe.
Zutaten für ca. 12 Stück
Für den Nusskuchen:
Außerdem:
Zubereitung
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Backofen vorheizen
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Eine Gugelhupfform mit einem Durchmesser von etwa 22–24 cm sorgfältig einfetten.
Besonders wichtig ist, auch die Vertiefungen und den mittleren Teil der Form gründlich einzufetten, damit sich der Kuchen später problemlos lösen lässt.
Anschließend die Form mit etwas Mehl ausstäuben und überschüssiges Mehl vorsichtig herausklopfen.
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Trockene Zutaten vorbereiten
Das Weizenmehl in eine große Rührschüssel sieben.
Die gemahlenen Walnüsse oder Mandeln hinzufügen.
Anschließend Zucker oder Rohrzucker, Backpulver und eine Prise Salz dazugeben.
Alle Zutaten mit einem Schneebesen gründlich vermischen, damit sich die gemahlenen Nüsse und das Backpulver gleichmäßig im Mehl verteilen.
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Flüssige Zutaten hinzufügen
Das neutrale Pflanzenöl, die Pflanzenmilch, den Vanilleextrakt und den Zitronensaft zu den trockenen Zutaten geben.
Alles mit einem Schneebesen oder Handrührgerät auf niedriger Stufe kurz verrühren, bis ein glatter und gleichmäßiger Teig entsteht.
Der Teig sollte geschmeidig und gut verstreichbar sein.
Wichtig ist, ihn nicht länger als nötig zu rühren, damit der Nusskuchen nach dem Backen eine möglichst lockere Konsistenz erhält.
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Optional zusätzliches Protein ergänzen
Wenn du die Variante mit zusätzlichem Protein ausprobieren möchtest, kannst du ein bis zwei Esslöffel Erbsenproteinpulver oder Sojamehl unter den Teig mischen.
Da diese Zutaten zusätzliche Flüssigkeit aufnehmen können, bei Bedarf etwas mehr Pflanzenmilch hinzufügen.
Der Teig sollte weiterhin geschmeidig bleiben und sich leicht in die Backform füllen lassen.
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Teig in die Gugelhupfform füllen
Den vorbereiteten Nusskuchenteig gleichmäßig in die eingefettete und ausgestäubte Gugelhupfform geben.
Mit einem Teigschaber die Oberfläche vorsichtig glatt streichen.
Die Form anschließend ein- bis zweimal leicht auf die Arbeitsfläche klopfen, damit größere Luftblasen entweichen und sich der Teig gleichmäßig verteilt.
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Veganen Nusskuchen backen
Die Gugelhupfform auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens stellen.
Den veganen Nusskuchen etwa 45–50 Minuten backen.
Während des Backens entwickelt der Kuchen eine leicht goldbraune Oberfläche und ein angenehm nussiges Aroma.
Gegen Ende der Backzeit eine Stäbchenprobe durchführen.
Dafür ein Holzstäbchen in die dickste Stelle des Kuchens stecken. Wenn kein flüssiger Teig daran haften bleibt, ist der Kuchen fertig.
Falls die Oberfläche bereits stark gebräunt ist, der Kuchen innen aber noch nicht vollständig durchgebacken ist, kannst du ihn locker mit Backpapier abdecken und einige Minuten weiterbacken.
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Nusskuchen in der Form abkühlen lassen
Den fertig gebackenen Nusskuchen aus dem Backofen nehmen.
Zunächst etwa 10–15 Minuten in der Gugelhupfform ruhen lassen.
Dadurch kann sich die Struktur des Kuchens etwas stabilisieren und er lässt sich leichter aus der Form lösen.
Den Kuchen jedoch nicht vollständig in der Form auskühlen lassen, da er sonst stärker anhaften kann.
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Kuchen vorsichtig stürzen
Den Rand des Kuchens bei Bedarf vorsichtig mit einem geeigneten Teigschaber von der Form lösen.
Anschließend ein Kuchengitter oder einen großen Teller auf die Gugelhupfform legen.
Die Form vorsichtig umdrehen und den Kuchen herausgleiten lassen.
Falls sich der Kuchen nicht sofort löst, die Form leicht bewegen oder vorsichtig auf die Außenseite klopfen.
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Vollständig abkühlen lassen
Den gestürzten Nusskuchen auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.
Während dieser Zeit wird die Krume stabiler und der Kuchen lässt sich später sauber schneiden.
Vor dem Bestäuben mit Puderzucker sollte der Kuchen vollständig ausgekühlt sein.
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Optional mit Puderzucker bestäuben
Wenn der Kuchen vollständig abgekühlt ist, kannst du ihn nach Wunsch mit etwas Puderzucker dekorieren.
Dafür den Puderzucker durch ein feines Sieb gleichmäßig über die Oberfläche streuen.
Alternativ kannst du den Nusskuchen ganz ohne zusätzliche Dekoration servieren.
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Schneiden und servieren
Den veganen Nusskuchen mit einem scharfen Messer in etwa zwölf gleich große Stücke schneiden.
Pur oder nach Wunsch mit pflanzlicher Schlagsahne, einer Tasse Kaffee oder Tee servieren.
Besonders gut schmeckt der Kuchen auch mit frischen Beeren oder einer pflanzlichen Vanillesauce.
Nährwertangaben
Portionen 12
- Menge pro Portion
- Kalorien 320kcal
- % Täglicher Wert*
- Fett insgesamt 20g31%
- Gesamte Kohlenhydrate 45g15%
- Ballaststoffe 3g12%
- Eiweiß 8g16%
* Die prozentualen Tageswerte basieren auf einer Ernährung mit 2.000 Kalorien. Ihr täglicher Bedarf kann je nach Kalorienbedarf höher oder niedriger sein.
Tipps
1. Walnüsse oder Mandeln verwenden
Für dieses Rezept kannst du entweder gemahlene Walnüsse oder gemahlene Mandeln verwenden. Walnüsse sorgen für einen kräftigeren, leicht herben Geschmack, während Mandeln dem Kuchen eine mildere und feinere Nussnote verleihen.
2. Frisch gemahlene Nüsse verwenden
Frisch gemahlene Nüsse besitzen häufig ein besonders intensives Aroma. Wenn du ganze Nüsse verwendest, kannst du sie kurz vor der Zubereitung in einem geeigneten Mixer fein mahlen. Achte darauf, sie nicht zu lange zu zerkleinern, damit keine Nusscreme entsteht.
3. Auf die Frische der Nüsse achten
Nüsse enthalten natürliche Fette, die bei ungünstiger Lagerung ranzig werden können. Verwende deshalb nur Nüsse, die frisch und angenehm aromatisch riechen. Bitter oder ranzig schmeckende Nüsse sollten nicht verwendet werden.
4. Gugelhupfform gründlich einfetten
Damit sich der vegane Nusskuchen nach dem Backen gut aus der Form lösen lässt, solltest du die Gugelhupfform sorgfältig einfetten und mit etwas Mehl ausstäuben. Besonders wichtig sind die Vertiefungen und der mittlere Teil der Form.
5. Den Teig nicht zu lange rühren
Sobald sich die trockenen und flüssigen Zutaten zu einem gleichmäßigen Teig verbunden haben, solltest du mit dem Rühren aufhören. Zu langes Rühren kann dazu führen, dass der Kuchen nach dem Backen fester wird.
