Dieser vegane Matcha-Protein-Pudding verbindet den charakteristischen Geschmack von grünem Matcha-Tee mit einer cremigen Konsistenz und pflanzlichem Eiweiß. Das Dessert schmeckt angenehm süß, besitzt eine feine herbe Note und lässt sich mit wenigen Zutaten ganz einfach selber machen. Besonders für Matcha-Liebhaber ist dieser Pudding eine interessante Alternative zu klassischen Vanille- oder Schokoladendesserts.
Matcha ist fein gemahlener grüner Tee, der ursprünglich aus der ostasiatischen Teekultur stammt und besonders eng mit Japan verbunden ist. Sein unverwechselbares Aroma zeichnet sich durch pflanzliche, leicht herbe Geschmacksnoten aus. In Kombination mit Vanille und einer milden Pflanzenmilch entsteht daraus ein ausgewogenes Dessert, bei dem der Matcha-Geschmack im Mittelpunkt steht.
Die Grundlage dieses Rezepts bildet Sojamilch oder Hafermilch. Beide Varianten eignen sich für die Zubereitung eines veganen Puddings. Sojamilch liefert von Natur aus meist mehr Eiweiß, während Hafermilch häufig eine leicht süßliche Note besitzt. Welche Variante du wählst, hängt deshalb von deinem persönlichen Geschmack ab.
Für den zusätzlichen Proteingehalt sorgt veganes Vanille-Proteinpulver. Es ergänzt die pflanzliche Milch und verleiht dem Dessert eine angenehme Vanillenote. Zusammen mit der Speisestärke entsteht beim Erhitzen eine cremige Masse, die nach dem Abkühlen etwas fester wird.
Besonders wichtig ist die richtige Verarbeitung des Matcha-Pulvers. Damit keine Klümpchen entstehen, verrührst du es zunächst mit einem Teil der kalten Pflanzenmilch und der Speisestärke. Erst anschließend kommt diese Mischung zur erwärmten Milch. Dadurch lässt sich der Pudding gleichmäßig eindicken.
Veganer Matcha-Protein-Pudding – Cremiges Dessert mit pflanzlichem Eiweiß
Beschreibung
Dieser vegane Matcha-Protein-Pudding verbindet die feine Bitterkeit von grünem Matcha-Tee mit einer cremigen, proteinreichen Basis. Das Dessert ist angenehm leicht, gleichzeitig sättigend und ideal für Matcha-Liebhaber, die Wert auf eine bewusste Ernährung legen.
Zutaten für 2 Portionen
Zubereitung
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Matcha und Speisestärke anrühren
Etwa 100 ml der kalten Sojamilch oder Hafermilch in eine kleine Schüssel geben. Die Speisestärke und das Matcha-Pulver hinzufügen und mit einem Schneebesen gründlich verrühren, bis eine glatte, gleichmäßig grüne Mischung entsteht.
Falls das Matcha-Pulver kleine Klümpchen enthält, kannst du es vorher durch ein feines Sieb streichen. Achte darauf, dass sich auch die Speisestärke vollständig auflöst, damit der Pudding später eine gleichmäßige Konsistenz erhält.
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Pflanzenmilch mit Proteinpulver erwärmen
Die restlichen 400 ml Pflanzenmilch in einen kleinen Topf geben und bei niedriger bis mittlerer Hitze langsam erwärmen. Anschließend das vegane Vanille-Proteinpulver, Ahornsirup oder Agavendicksaft, Vanilleextrakt und eine Prise Salz hinzufügen.
Alle Zutaten mit einem Schneebesen sorgfältig verrühren, damit sich das Proteinpulver möglichst gleichmäßig verteilt. Die Milch sollte zunächst nur warm werden und noch nicht kräftig kochen, da manche Proteinpulver bei zu hoher Temperatur Klümpchen bilden.
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Matcha-Pudding eindicken lassen
Die vorbereitete Matcha-Stärke-Mischung nochmals kurz umrühren und anschließend langsam in die warme Pflanzenmilch gießen. Dabei kontinuierlich mit einem Schneebesen rühren, damit sich die Zutaten gut verbinden.
Die Hitze etwas erhöhen und den Pudding unter ständigem Rühren zum Kochen bringen. Sobald die Masse eindickt und leicht aufkocht, noch kurz weiterrühren, damit die Speisestärke ausreichend bindet.
Anschließend den Topf vom Herd nehmen. Der Pudding sollte eine glatte, cremige Konsistenz besitzen und noch gut in Dessertgläser gefüllt werden können. Beim Abkühlen wird er zusätzlich etwas fester.
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In Dessertgläser füllen und kühlen
Den warmen Matcha-Protein-Pudding gleichmäßig auf zwei Dessertgläser verteilen. Die Oberfläche nach Wunsch mit einem Löffel glatt streichen und die Gläser zunächst kurz abkühlen lassen.
Anschließend für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen, bis der Pudding ausreichend abgekühlt ist und eine angenehm cremige Konsistenz erreicht hat. Für ein vollständig durchgekühltes Dessert kann eine längere Kühlzeit notwendig sein.
Den Matcha-Pudding direkt aus dem Kühlschrank servieren. Nach Wunsch mit einigen frischen Beeren dekorieren.
Nährwertangaben
Portionen 2
- Menge pro Portion
- Kalorien 240kcal
- % Täglicher Wert*
- Fett insgesamt 6g10%
- Gesamte Kohlenhydrate 25g9%
- Ballaststoffe 4g16%
- Eiweiß 20g40%
* Die prozentualen Tageswerte basieren auf einer Ernährung mit 2.000 Kalorien. Ihr täglicher Bedarf kann je nach Kalorienbedarf höher oder niedriger sein.
Tipps
- Verwende hochwertiges Matcha-Pulver und siebe es vor der Zubereitung. So erhält der Pudding eine gleichmäßige Farbe und eine feinere Konsistenz.
- Wenn du den Matcha-Geschmack lieber mild magst, kannst du die Pulvermenge etwas reduzieren. Für eine intensivere Grünteenote eignet sich die angegebene Menge von zwei Teelöffeln.
- Sojamilch liefert meist mehr pflanzliches Eiweiß als Hafermilch. Beide Varianten funktionieren jedoch gut und unterscheiden sich leicht im Geschmack.
- Rühre das Proteinpulver bei niedriger Hitze ein, damit möglichst keine Klümpchen entstehen. Falls die Creme zu dick wird, kannst du etwas zusätzliche Pflanzenmilch unterrühren.
